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Jemen

Jemen

Am Nil
(Ägypten)

© Alfons Pillach

Wo einst Pharaonen wohnten,
dort bereiste ich den Nil,
alte Tempelmauern thronten,
und kein Tropfen Regen fiel.

Als die alten Tempel Thebens
dort am Nil entstanden sind,
war der Strom schon Quell des Lebens,
war Ägypten schon sein Kind.

Unser Boot glitt durch die Wellen,
und zwei Nubiern dunkler Haut,
zwei ganz schweigsamen Gesellen,
war die Reise anvertraut.

Für die grünen Uferstreifen
war der Nil der Lebenssaft,
denn er ließ dort Felder reifen
durch des Wassers ew’ge Kraft.

Doch dahinter, in der Ferne,
türmte sich der Wüstensand
und im Silberlicht der Sterne
wurde er zum Zauberland.

In den Dörfern schienen Lichter,
dort schlich heimlich Vater Schlaf,
wo er tausende Gesichter
und den Abendfrieden traf.

Und ein wundersames Schweigen
drang vom Nil mir in das Ohr,
die Gedanken tanzten Reigen
und das Mondlicht kroch hervor.

Ich erwachte früh am Morgen,
ruhig lag das Segelboot,
und ich fühlte mich geborgen
bei Kaffee und schlichtem Brot.

Dachte an Ägyptens Tempel
und so mancherlei Basar
mit Gewürzen, Duft und Krempel,
mit Orient, wie er stets war.

***

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Stichwörter:
Alfons Pillach, Gedicht, Reisegedicht, Reisen, Ägypten, Nil, Pharaonen, Jemen,